Jihoamerické léčivé byliny z Amazonie a Andské oblasti 

Peruánské  byliny z deštného pralesa  

 

 

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Zdravotní potíže

k jejichž léčbě se bylinky používají v Jihoamerické etnomedicíně. Řazeno abecedně

Hledat

Dulcamara

galerie   Dulcamara

Familie: Crassulaceae (Dickblattgewächse)

Gattung: Kalanchoe Art: gastonis-bonnieri Ham&Per

Native Bezeichnungen: Dulcamara, mala-madre, saião, jarancim, fortunão, folha-de-costa, erva-da-costa, planta-da-vida, folha-grossa, orelha-de-monge, donkey ears, palm beachbells

Verwendeter Pflanzenteil: Blätter (Folium kalanchoe)
Beschreibung:

Die Pflanze wächst bis zu 50 – 60 cm, sie hat einen robusten Stiel im Durchmesser von 12 mm unten und 7 mm in Richtung zum oberen Teil, Internodien von je 2 - 11,5 cm; sie hat die Form eines breit gekerbten Blattes und ist an der Basis oval, in Richtung zur Spitze verjüngt sie sich lanzenförmig. Die Blätter wachsen kreuzförmig und erreichen eine Länge von 135 – 165 mm und eine Breite von 47 – 55 mm. Sie erscheint weißlich beschlagen. Durch den spitzenständigen Blütenstand besteht ein Scheindolde, 280 mm hoch, 150 mm breit, die Blattstiele sind glatt, die Länge beträgt 10 mm, auf ihnen sitzt ein glatter, glockenförmiger Blütenkelch in der Länge von 13 – 15 mm. Der untere Teil ist hellrosa gefärbt, der obere Teil ist dann hellgrün bis hellgelb.
Der ursprüngliche Beobachtungspunkt dieses Endemiten ist Madagaskar. Von hier aus wurde er nachfolgend in die Länder von Mittel- und Südamerika eingeführt, in denen er gegenwärtig regelmäßig gezüchtet wird. Er vermehrt sich über Samen. Bis vor kurzem wurde diese Pflanze nur zur Zierde und für den Bedarf der Heiler gezüchtet. In der letzten Zeit begannen jedoch Studien über ihre Inhaltsstoffe zu laufen und mit der Nachfrage nach ihr, vor allem in der Kosmetikindustrie, stieg auch ihre Produktion.
Die laufenden Studien besagen ihre Erfolg versprechende Anwendung als Anti-Virus-Präparat und Immunstimulanzium.
Die durchgeführte ethnomedizinische Studie unter den iberoamerikanischen Heilern in New York verwies auf ihre sehr häufige Anwendung bei der Heilung von Krebs, vor allem an den weiblichen Geschlechtsorganen und bei Leukämie.
In Brasilien, wo es als Saião bezeichnet wird, wird es üblich als Ethnomedizin zur Heilung von Kopfschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Hauterkrankungen „Wundrose“, als Lungentonikum, topisch dann bei Verbrennungen und anderen Hautschädigungen.
Seinen ungewöhnlichen Boom erlebt es in den letzten zwei Jahren in Ecuador, wo das lokale Fernsehen wiederholt über die Anwendung bei der Heilung vieler Erkrankungen, bestätigt durch die geheilten Patienten, berichtete. Es handelte sich um Diabetes Mellitus, verschiedene Typen von Tumoren und vor allem um AIDS. Die Nachricht über seine erfolgreiche Anwendung brachte ebenfalls der ecuadorianische Mediziner Dr. Francisco Andino, der es im Verlauf der letzten Jahre zahlreichen Patienten verabreichte. Er empfiehlt, täglich im Durchschnitt ein 2-cm-Blatt am Mittag und ein 2-cm-Blatt am Abend anzuwenden. Dank seines sukkulenten Charakters wachsen die Blätter heran. In Ecuador und in Peru existieren bereits Extrakte aus Blättern, die nur alleine oder in Kombination mit anderen Kräutern, vor allem zur Unterstützung des Immunsystems angewandt werden.
Die Erfolg versprechende Heilwirkung besagt auch, angesichts des Vorhandenseins der Inhaltsstoffe, die ethnomedizinische Datenbank von Dr. Duka.
Komplette wissenschaftliche Studien fehlen leider immer noch.

Kontraindikationen:

keine sind beschrieben

Nebenwirkungen:

Blätterextrakt kann Spermatogenese senken.

Nähere Auskünfte können Sie auf der Site über die Standardzubereitungsweisen erhalten.
Phytochemische Zusammensetzung:

Anthozyanen, katechol-Gerbstoffen, Kumarinen, Sterolen, Triterpenen

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